Nie wieder Probleme mit dem Deppenapostroph!

Wie konnte es nur passieren, dass ein Apostroph für so viele Diskussionen sorgt? Die Ursprünge finden wir im Englischen. Hier setzen wir das Apostroph sehr häufig. Im Deutschen hingegen verzichten weitestgehend auf den kleinen aufgesetzten Strich.

Was hat es auf sich mit dem Deppenapostroph?

Im Deutschen treffen wir gar nicht so häufig auf das Apostroph. Wir verwenden es nur sehr selten und schon gar nicht, um den Genitiv auszudrücken.

Beispiel für ein Deppenapostroph

Im Englischen heißt es vollkommen richtig: McDonald’s. Es handelt sich um den Genitiv einer Besitzanzeige. Du trennst im Englischen also das Genitiv-S durch ein Apostroph.

Im Deutschen wäre diese Schreibung aber FALSCH.

Wann setzen wir im Deutschen das Apostroph?

Wir setzen das Apostroph im Deutschen nur bei zwei Gelegenheiten.

Wir setzen das Apostroph bei Worten die auf -ce, -s. -ss, -tz, -ss, -x und -z enden. Es würde weniger einfach sein ein Geneitiv-S auszusprechen, wie z.Bsp. bei Max‘ Fahrrad.
Wir setzen das Apostroph, um eine bestimmte Eigenschaft in einem Wort zu beschreiben, wie bei der Eisner’schen Regel oder dem Ohm’schen Gesetz.
Das Apostroph gibt uns die Möglichkeit, den antiquierten und altmodischen Genitiv bei den oben genannten Worten aufzubrechen und zu vereinfachen. Es wäre nämlich noch vor Jahren Maxens Fahrrad gewesen.

Alle Fremdwörter und Begriff, die wir einer Fremdsprache zuordnen und die ein Apostroph mitbringen, behalten es im Deutschen. (Beispiel: d’accord)

Zusammenfassung zum Deppenapostroph

Wer sich zukünftig nicht mehr blamieren möchte, ersetzt mit dem Apostroph das Genitiv-S bei Worten, die auf -ce, -s. -ss, -tz, -ss, -x und -z enden und bei Worten, die in sich eine Eigenschaft ausdrücken. Bringt ein Wort ein Apostroph als festen Bestandteil aus einer Fremdsprache mit, darf es dieses auch im Deutschen behalten.