Das Wichtigste zum Subjekt und Prädikat auf einen Blick

In der Grundschule lernen wir, Subjekt und Prädikat zu bestimmen. Wir haben es mit den wichtigsten Satzgliedern zu tun. Sie helfen uns, einen korrekten Satz zu bilden. Demnach geht jeder einfache Satz auf ein Subjekt und ein Prädikat zurück.

Satz =  Subjekt + Prädikat

Bei diesen beiden Satzgliedern haben wir es mit den wichtigsten Komponenten zu tun, die einen Satz ausmachen. Fehlt nur eines der Satzglieder, ist der Satz unvollständig.

Starten wir mit dem Subjekt. Dieses Satzglied kann aus mehreren oder einem Wort bestehen. Um das Subjekt in einem Satz zu bestimmen, fragen wir „Wer oder Was?“ und suchen im Anschluss nach der Antwort.

Grundsätzlich können nur Pronomen und Nomen zum Subjekt des Satzes werden. Das Nomen bezeichnen wir als Substantiv.

Beispiel für ein Subjekt im Satz

Das Pferd läuft über die Wiese. Wer/Was läuft über die Wiese? Das Pferd ist das Subjekt. (Substantiv)

Sandra hört Musik. Wer hört Musik? Sandra ist das Subjekt. (Substantiv)

Er liest ein Buch. Wer liest ein Buch? Er ist das Subjekt. (Pronomen)

Wenn du dir meinen Beitrag zu den vier Fällen im Deutschen angesehen hast, wirst du an dieser Stelle bemerken: Das Subjekt steht im Nominativ. Das ist der 1. Fall im Deutschen. Hast du das Subjekt in einem Satz gefunden, kannst du mühelos gleich den passenden Fall mitbestimmen.

 Das Wichtigste zum Subjekt:

  •  Pronomen, Nomen, Substantivierungen und Eigennamen bilden das Subjekt eines Satzes.
  •  Das Subjekt ist der Satzgegenstand.
  •  Wir erfragen das Subjekt mit wer oder was.
  •  Das Subjekt steht im Nominativ: Das ist der 1. Fall im Deutschen.

Was ist ein Prädikat?

Im Gegensatz zum Subjekt bezeichnet das Prädikat die Verben als Satzglied. Um das Prädikat in einem Satz zu bestimmen, müsst ihr die Verben finden. Hierbei können wir einteilige und mehrteilige Prädikate unterscheiden, je nachdem wie viele Verben in einem Satz auftauchen. Das Prädikat steht in direkter Verbindung mit dem Subjekt, da es ausdrückt, was das Subjekt tut.

Beispiele für einteilige Prädikate im Satz

Peter baut ein Haus. Was tut Peter? Baut ist das Prädikat.

Der Wind stürmt. Was tut der Wind? Stürmt ist das Prädikat.

Sie schleicht um das Haus. Was tut sie? Schleicht ist das Prädikat.

An dieser Stelle dürfte auffallen, dass einteilige Prädikate in einem Aussagesatz immer an der zweiten Stelle stehen. Das bedeutet im Umkehrschluss: Aussagesätze beginnen an zweiter Stelle mit einem Prädikat.

Beispiele für zweiteilige Prädikate im Satz

Alternativ zum zweiteiligen Prädikat nennen wir dieses Satzglied Prädikatsklammer. Zumeist umschließen mehrere Verben ein Objekt oder ein anderes Satzglied.

Lisa schaut sich einen Film an. –  Was tut Liza? Schaut an – ist das Prädikat.

Tim hat einen tollen Aufsatz geschrieben. –  Was tut Tim? Hat geschrieben – ist das Prädikat.

Wir haben es hier mit Verben zu tun, die aus mehreren Teilen bestehen.

 Das Wichtigste zum Prädikat:

  •  Das Prädikat kann ein Vollwert, ein Modalverb und ein Hilfsverb sein.
  • Das Prädikat drückt aus, was das Subjekt macht oder was mit ihm passiert.
  • Das Prädikat ist das Verb. Es kann im Aktiv oder Passiv stehen.
  • Es gibt einteilige und mehrteilige Prädikate.
  • Enthält ein Satz mehrere Prädikate, ist von einer Prädikatsgruppe die Rede.
  • Umschließt das Prädikat ein anderes Satzglied, handelt es sich um eine Prädikatsklammer.

Video über Subjekt und Prädikat

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