Warum Studenten kaum noch Bücher lesen

Auf einen Artikel des Deutschlandfunks bin ich aufmerksam geworden. Hier ist davon die Rede, dass Studenten tatsächlich weniger Bücher in die Hand nehmen. Wie das zusammengeht, erfährst du in diesem Beitrag.

Umfrage an japanischen Universitäten

Eine Umfrage des Nationalen Verbands der Universität Kooperative ist zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen. Die Forscher und wissenschaftlichen Mitarbeiter haben an japanischen Universitäten Umfragen durchgeführt. Nach diesen Ergebnissen und der Befragung von 10.000 Studenten an 300 Universitäten in Japan lesen 53,1 % nicht mal eine Minute am Tag in einem Buch. Damit ist ein Anstieg von 18,6 % im Vergleich zu der letzten Befragung vor fünf Jahren zu verzeichnen.

Geringer Prozentsatz ließt mehr als 2 Stunden am Tag

Im Durchschnitt kam die Befragung auf eine Lesezeit von gerade einmal 23,6 Minuten am Tag. Lediglich 5,3 % über 2 Stunden pro Tag.

Bedenkliche Ergebnisse lassen Fragen offen

Ich finde diese Ergebnisse äußerst bedenklich und frage mich, wie die zukünftige Entwicklung verläuft. Die eigentlichen Probleme sind wohl nicht der Digitalisierung zuzuschreiben, sondern vielmehr einer fehlerhaften Basis.

Sind die Studenten mit der eigentlichen Studienarbeit direkt an den Skripten und Seminaren überfordert? Bleibt einfach keine Zeit mehr wirklich intensiv zu lesen und sich fortzubilden? Welche Recherchequellen nutzen die Studenten stattdessen? Das sind Fragen, die diese Umfrage offenlässt.

Wie ist deine Meinung zu den Ergebnissen? Wie viel liest du am Tag? Ich würde mich riesig über einen Kommentar freuen.

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